Solarleuchten richtig nutzen und überwintern – so haben Sie lange Freude daran
Solarleuchten sind praktisch, unabhängig vom Stromanschluss und sorgen für stimmungsvolles Licht im Garten, auf der Terrasse oder am Weg. Damit sie zuverlässig funktionieren und möglichst lange halten, kommt es vor allem auf den richtigen Standort, ein sauberes Solarpanel und den richtigen Umgang mit dem Akku an.
Der richtige Standort entscheidet über die Leuchtdauer
Eine Solarleuchte kann nur die Energie nutzen, die ihr Solarpanel tagsüber aufnehmen konnte. Stellen Sie die Leuchte deshalb möglichst an einem sonnigen Platz auf. Ideal ist direkte Sonneneinstrahlung über mehrere Stunden.
Unter Bäumen, Vordächern oder an dauerhaft schattigen Stellen kann sich der Akku nicht vollständig aufladen. Die Folge ist eine deutlich kürzere Leuchtdauer am Abend.
Das Solarpanel regelmäßig reinigen
Staub, Pollen, Laub und andere Ablagerungen reduzieren die Lichtmenge, die das Solarpanel erreicht. Reinigen Sie das Panel deshalb gelegentlich mit einem weichen, feuchten Tuch. Bereits eine dünne Schmutzschicht kann die Ladeleistung beeinträchtigen.
Weniger Leuchtdauer bei schlechtem Wetter ist normal
An bewölkten Tagen und besonders im Herbst und Winter steht wesentlich weniger Sonnenenergie zur Verfügung. Dadurch wird der Akku häufig nicht vollständig geladen und die Leuchte schaltet am Abend früher ab.
Eine kürzere Leuchtdauer während längerer Schlechtwetterphasen ist daher nicht automatisch ein Defekt der Solarleuchte.
Solarleuchten im Winter – draußen lassen oder einlagern?
Wetterfeste Solarleuchten können grundsätzlich auch während der kalten Jahreszeit im Außenbereich eingesetzt werden. Für eine möglichst lange Lebensdauer empfehlen wir jedoch, Solarleuchten während längerer Frost-, Eis- und Schneeperioden trocken und frostgeschützt einzulagern.
Gerade die Kombination aus wenig Sonneneinstrahlung, dauerhaft niedrigem Ladezustand, Feuchtigkeit und Frost kann den Akku unnötig belasten. Auch Dichtungen, Kunststoffteile und elektronische Komponenten werden bei dauerhafter Winterwitterung stärker beansprucht.
So bereiten Sie Solarleuchten auf die Winterpause vor
- Akku möglichst vollständig aufladen: Stellen Sie die Solarleuchte vor der Einlagerung noch einmal für einen sonnigen Tag ins Freie.
- Leuchte ausschalten: Schalten Sie die Solarleuchte anschließend über den vorhandenen Ein-/Ausschalter aus.
- Reinigen und trocknen: Entfernen Sie Schmutz und Feuchtigkeit von Leuchte und Solarpanel.
- Trocken und frostgeschützt lagern: Keller, Garage oder Gartenhaus eignen sich, sofern dort keine starke Feuchtigkeit oder extreme Kälte herrscht.
- Im Frühjahr wieder aufladen: Stellen Sie die Leuchte zunächst ausgeschaltet für einen sonnigen Tag ins Freie und nehmen Sie sie anschließend wieder in Betrieb.
Auch der Akku ist ein Verschleißteil
Der wiederaufladbare Akku einer Solarleuchte verliert mit zunehmendem Alter an Kapazität. Wenn eine ältere Solarleuchte trotz sauberem Solarpanel und ausreichend Sonne nur noch sehr kurz leuchtet, kann deshalb ein schwächer werdender Akku die Ursache sein.
Bei Modellen mit austauschbarem Akku kann ein passender Ersatzakku die ursprüngliche Leistungsfähigkeit häufig wieder deutlich verbessern.
Unser Tipp
Gönnen Sie Ihren Solarleuchten insbesondere während der zwei bis drei dunkelsten Wintermonate eine Pause. Vollständig geladen, ausgeschaltet, sauber und trocken gelagert starten sie unter guten Bedingungen wieder in die nächste Gartensaison.
So schonen Sie Akku und Material und haben möglichst lange Freude an Ihren Solarleuchten.